Von St. Martin nach St. Bernhard – gemeinsam unterwegs
Kreuz und Quer unterwegs: Rund 50 Pilgerinnen und Pilger machten sich am 20. September auf den Weg von Sinzheim nach Baden-Baden. Ein Tag voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Hoffnung für die neue Pfarrei St. Bernhard.
Bereits im Gottesdienst in St. Martin wurde deutlich: Dieser Tag sollte mehr sein als eine Wanderung. Zahlreiche Gottesdienstbesucher aus der ganzen Pfarrei waren gekommen, um gemeinsam zu feiern und die Pilgerinnen und Pilger auf ihren Weg zu schicken.
Axel Isak begrüßte die Versammelten und stellte die beiden Kirchenpatrone in den Mittelpunkt: Im Hochaltar von St. Martin stehen sich der heilige Martin und der heilige Bernhard gegenüber – ein passendes Bild für den Weg, der an diesem Tag „über den Berg“ nach St. Bernhard führen sollte.
Auch der Pilgerstab machte sich wieder auf den Weg. Das Vorbereitungsteam übergab ihn an das Gemeindeteam, das symbolisch einen Martinsmantel daran befestigte. Von Gemeinde zu Gemeinde getragen, wird er so zum sichtbaren Zeichen des gemeinsamen Unterwegsseins.
Jesus – Quelle des Lebens
Unter dem Leitgedanken „Jesus – Quelle des Lebens“ stand die Begegnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen aus dem Johannesevangelium. Pfarrer Lorenz Seiser griff das Evangelium auf und übergab – passend dazu, dass Jesus mit einer Frau ins Gespräch kommt – Frau Manuela Wurz das Wort für die Predigt.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe Frühmessler. Nach einem kleinen Umtrunk des Gemeindeteams machten sich rund 50 Pilgerinnen und Pilger bei herrlichem Spätsommerwetter auf den Weg.
Über die Nothelferkapelle in der Ebnung, mit ihrer herrlichen Aussicht, ging es durch das Grünbachtal, vorbei an den Grünbachteichen und weiter über Entenstallhütte und Waldsee zur Stourdzakapelle. Schließlich führte der Weg hinunter zum Hindenburgplatz und weiter nach St. Bernhard.
Unterwegs gab es immer wieder kleine Impulse des Vorbereitungsteams. Sie luden dazu ein, innezuhalten, in Stille weiterzugehen, über das Tagesthema nachzudenken oder miteinander ins Gespräch zu kommen. So wurde die Wanderung zu einer besonderen Mischung aus Bewegung, Begegnung und Besinnung.
Nach mehreren Stunden erreichten die Pilgerinnen und Pilger gegen 17 Uhr müde, aber zufrieden St. Bernhard. Dort wurden sie vom Team „Bernhardus Zeit“ herzlich mit selbstgebackenen Häppchen empfangen. Ein Impuls des Teams und der Schlusssegen von Pfarrer Thomas Rudolf rundeten den Tag ab.
"Laudate omnes gentes" in der Stourdza-Kapelle
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"Laudate omnes gentes" in der Stoudza-Kapelle
Abschluss-Impuls in St. Bernhard
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Abschluss-Impuls in St. Bernhard







