Mit kleiner, aber starker Gruppe haben wir dieses Jahr unser Ferienlager am Belchen erlebt. Am Montag 10.08. gings gemeinsam von Lichtental aus nach Schönau in den schönen Schwarzwald.
Das Haus Bergfried sollte für die kommenden 11 Tage unsere Heimat sein, so wurden schnell die Zimmer bezogen und das Haus, sowie die Umgebung erkundet.
Erlebt haben wir dann in den nächsten Tagen so einiges. Neben unseren bekannten Programmpunkten wie Schwimmbad, Sporttag oder Stadt - sagen wir Dorftag – gibt es noch einiges Anderes zu berichten.
Am dritten Tag wurden Alle zu Stars an unserem Filmtag. Es wurden Drehbücher neu interpretiert und von den Kindern verfilmt und sogar selbst geschnitten. Am Findet Nemo Tag musste Nemo gerettet werden. Nachdem unser Gemeinschaftsraum in eine Unterwasserwelt verwandelt wurde, mussten bei verschiedenen Challenges Punkte gesammelt werden. Am Abend wurden dann beide Filme von Nemo und Dori angeschaut.
Blau wie Unterwasser war es auch an unserem Schlumpftag, an dem in selbstgestalteten Kostümen und Schlumpfmützen unsere Freundin Schlumpfine befreit und gerettet werden musste. Der Sieg über Gargamel wurde dann mit wilden Moves und Choreografien in der Schlumpfdisco gefeiert.
Besuch haben wir auch bekommen. So hat uns Pfarrer Thomas Rudolf am Donnerstag mit frischen Brötchen zum Frühstück überrascht und dann den Tag mit uns verbracht. Wir haben gemeinsam gebastelt und gemalt und am Nachmittag dann einen kleinen Gottesdienst gemeinsam vorbereitet und gefeiert. Vielen Dank für ihren Besuch und die angenehme Zeit.
An unserem neunten Tag haben wir das Bergwerk Finstergrund besucht. Dort sind wir mit der Bahn in den Berg gefahren und haben dann in den Gängen dort von den früheren Tätigkeiten der Bergleute erfahren. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Stopp beim Regenwurmpfad gemacht, bei dem wir von Murmelbahnen begleitet einiges über den badischen Riesenregenwurm und seine Probleme mit dem trockener werdenden Klima lernen konnten. Wer aufmerksam war konnte sogar einen echten davon am Wegrand entdecken.
Achja, die Sonnenfinsternis haben wir auch in top Lage auf dem Belchen-Gipfel angeschaut. Aber die ist ja eh in 80 Jahren schon wieder.
Und All das war nur Möglich dank unseren fleißigen Köchinnen und Köchen: Maurice, Carmen und Bernd. Vielen Dank euch für die ausgezeichnete Versorgung und die Zeit, die ihr euch für uns genommen habt.
Jetzt sind wir aber gespannt aufs nächste Jahr. Wo es da wohl hingeht?

