Wir sind eine offene, kleine Gruppe, die sich einmal monatlich zum kontemplativen Gebet oder auch zum Herzensgebet trifft. Nähere Informationen:
Das kontemplative Gebet ist eine alte christliche Tradition, die ihre Wurzeln bei den Wüstenvätern hat, die im 4. Jahrhundert in der ägyptischen Wüste und in Palästina lebten.
Wir kennen es alle, wie uns den ganzen Tag hunderte von Gedanken im Kopf herumgehen und uns beschäftigen. Wir sind täglich am Planen, Organisieren, Kümmern, Wählen, Entscheiden usw.
Wir können unsere Gedanken nicht auf Knopfdruck und auch nicht mit unserem noch so großen Willen abstellen und still werden. Doch immer mehr zeigt sich unsere Sehnsucht nach Ruhe und nach stillen Orten, in denen unser Geist zur Ruhe kommen kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, wenn wir unseren Geist vom Denken in die konkrete Wahrnehmung der Gegenwart hinführen, wird es still in uns. Die Wahrnehmung ist für den Menschen eine ganz konkrete Form der Erholung.
Wahrnehmen bedeutet bewusst werden. In der Wahrnehmung bleiben, heißt auch in der Gegenwart bleiben. Die ständige Aufmerksamkeit auf die Gegenwart führt uns in die Gegenwart Gottes.
Diese Einfachheit und Unmittelbarkeit sind in unserer technischen, komplizierten und hektischen Welt ein Ausgleich. Sie sind Grundbedürfnisse des modernen Menschen.
Wir treffen uns einmal monatlich im Bartholomäushaus, Eberbachstr. 10, Haueneberstein, montags um 19.30 Uhr.
Informationen zum kontemplativen Gebet über die Homepage von „Haus Gries“, das mit den kontemplativen Exerzitien nach Pater Franz Jalics SJ (1927 - 2021) arbeitet.


