St. Mauritius
Kirche St. Mauritius in Söllingen
Söllingen ist ein alter Ort, der in der Zeit der Völkerwanderung besiedelt wurde. Er gehörte zur Mutterpfarrei Stollhofen und erscheint in einer unechten Urkunde im Salbuch der Abtei Schwarzach im Jahre 1032 zum ersten Male. In der Nordwand der heutigen Pfarrkirche St. Mauritius findet man den ältesten Hinweis auf das erste Gotteshaus mit der Jahreszahl 1385. 1464 wurde der Schutzpatron „St. Moritz“ erstmalig genannt.
Die Kriege (1618-48, 1673-79) blieben auch den Einwohnern von Söllingen nicht erspart. Schrecklich hausten die Franzosen im Krieg 1689. Die Kapelle wurde zur Ruine. Um 1690 verlegten die Bewohner das Dorf an die heutige Kirchstraße und erbauten eine neue Kapelle. 1805 wurde Söllingen selbständige Pfarrei, 1843 wurde die heutige Kirche am gleichen Platz erbaut. Baumeister war der berühmte Weinbrenner.
Hier einige Details:
Die Bilder an der Decke
Der bekannte Kirchenmaler Josef Wagenbrenner hatte 1909 die Pfarrkirche mit Deckenbildern versehen. Vier dieser Meisterwerke zeigen das Leben des noch jungen Jesus.
Der bekannte Kirchenmaler Josef Wagenbrenner hatte 1909 die Pfarrkirche mit Deckenbildern versehen. Vier dieser Meisterwerke zeigen das Leben des noch jungen Jesus.
Der Beichtstuhl (1740) stammte noch von der alten Kirche. 1844 wurde er von dem Schreinermeister Krebs von Ötigheim eingebaut. Der Kreuzweg wurde 1862 von Pfarrer Hettig eingerichtet.
Die drei Altäre stammen aus der Rastatter Bernharduskirche und kamen für 250 Gulden im Jahre 1808 nach Söllingen. Deshalb befindet sich die Statue des seligen Bernhard von Baden auf dem Hochaltar. Alle drei Altäre dürften dem Rastatter Bildhauer Thomas Heilmann zuzuordnen sein.
Auf dem Taufstein findet man die Darstellung der Taufe Jesus von Johannes dem Täufer.
Adresse
St. Mauritius
Kirchstraße 27
77836 Söllingen
Kirchstraße 27
77836 Söllingen

