Im Mai der Gottesmutter gedacht
Maiandachten an der Fatima-Gedenkstätte und in der Kirche: „Mit Maria auf dem Weg“
Im Monat Mai, wenn die Natur in voller Blüte steht und die Tage spürbar heller und wärmer werden, richtet sich der Blick vieler Gläubiger in besonderer Weise auf Maria, die Mutter Gottes. Traditionell prägen Maiandachten und Rosenkranzgebete diesen „Marienmonat“ und laden dazu ein, innezuhalten und den Glauben neu zu vertiefen.
Den Auftakt bildete in diesem Jahr die Maiandacht am 3. Mai an der Fatima-Gedenkstätte unter dem Leitwort „Mit Maria auf dem Weg“. Die Feier wurde von Dr. Markus Kremer gestaltet, während seine Söhne die musikalische Umrahmung übernahmen. In Gebeten, Impulsen und Musikstücken wurde Maria als Wegbegleiterin im Glauben in den Mittelpunkt gestellt. Dr. Kremer betonte in seinen Gedanken, dass Maria den Menschen Orientierung und Hoffnung gebe – gerade in einer Zeit, die oft von Unsicherheit geprägt sei. Musikalisch wurde die Andacht einfühlsam begleitet und verlieh der Feier eine besondere Atmosphäre der Besinnung.
Eine zweite Maiandacht fand am Muttertag, dem 10. Mai, in der Pfarrkirche St. Maria statt. Sie stand unter dem Leitwort „Das Leben Mariens“ und wurde von Daniela Weißmann vorbereitet und gestaltet. Im Mittelpunkt standen Stationen aus dem Leben Mariens, die eindrucksvoll mit heutigen Lebenssituationen in Verbindung gebracht wurden. Dabei wurde Maria als starke und zugleich vertrauende Mutter sichtbar, die ihren eigenen Weg im Glauben geht und auch in schwierigen Momenten an Gottes Zusage festhält. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Frauenschola von St. Maria unter der Leitung von Gerhard Hörth, die mit ihren einfühlsamen Beiträgen die Andacht bereicherte und den meditativen Charakter der Feier unterstrich. Die ausgewählten Gesänge luden die Besucher dazu ein, die Gedanken und Gebete innerlich mitzutragen und zur Ruhe zu kommen.
Beide Maiandachten zeigten auf ihre jeweils eigene Weise, wie lebendig die Marienverehrung in der Gemeinde ist. Sie boten Raum für Gebet, Musik und persönliche Besinnung und machten deutlich, dass Maria auch heute vielen Menschen Vorbild und Begleiterin im Glauben sein kann.


