Seniorengemeinschaft Bühl

  
Seniorengemeinschaft Bühl
 

Seniorenbrief Bühl

 
Ihr Lieben alle,                                                                       
große Wertschätzung und das besondere Interesse wurde unserem „Seniorenbrief St. Peter und Paul“ in der bisherigen Seelsorgeeinheit Bühl/Vimbuch durch eine interessierte Leserschaft zuteil. Ein frohmachendes Fazit, das all jenen Freude bereitet, die sich im christlichen Glauben und in unterschiedlichen Bereichen das Jahr über mit Herzblut für die jeweiligen facettenreichen Seniorenbrief-Ausgaben engagieren.
Seit Januar 2026 findet die Pfarrei St. Peter und Paul Bühl, somit auch die Seelsorgeeinheit Bühl/Vimbuch, ihre neue Heimat in der römisch-katholischen Kirchengemeinde St. Bernhard Baden-Baden. Dass unser Seniorenbrief und die hervorragende Idee unseres Pastoralreferenten Heribert Scherer auch in der sich noch im Aufbau befindlichen neuen Großgemeinde St. Bernhard weiterhin die Existenzberechtigung haben und weiterhin erscheinen darf, ist eine frohmachende Kunde, die hoffen lässt. Hoffen darauf, dass die gewisse Eigenständigkeit in den bisherigen Pfarreien erhalten bleibt und praktiziert werden darf und nicht einem „ex cathedra“ (höhere Entscheidungsgewalt, von oben herab), zum Opfer fällt. Ein christliches Für- und Miteinander bleibt das Gebot der Stunde, oder etwa nicht?
Meinen Beitrag zur Eröffnung unserer Seniorenbrief-Reihe 2026 ziert eine wunder-schöne, farbenfrohe Meditation, die meine Traudel und ich von einer liebwerten Wegbegleiterin im Sport und zum Ende des Jahres 2025 erhalten haben.
In Zeiten persönlicher Schwernisse macht mir der motivierende Text Mut, die positiven Dinge, die uns ebenso zuteilwerden wie erschwerende negative Begleiterscheinungen, besser wahrzunehmen und einzuschätzen.
 
„GOTT HAT IMMER SEINE  HAND IM SPIEL!“
 
Die ermutigenden Worte von Schwester Dolore vom Konvent der Mallersdorfer Ordensschwestern in München, wo meine Traudel und ich immer wieder liebevolle Aufnahme finden, wenn ich einen Termin dort in der Augenklinik habe, ist in diesen Tagen der Schwernisse (seit November 2025) ein leuchtendes Signal, das Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen in sich birgt. In den zurückliegenden Tagen, sei es in Kliniken (mit Patienten-Jojo), bei zahlreichen Arztbesuchen, Sprechstunden, aber auch bei fehlender Aufklärung und Information sowie anstehenden Therapiegesprächen, war dieser Leitgedanke für mich ein starker Rettungsanker im christlichen Glauben.

Derzeit bin ich kein Alleluja vom Kopf bis zu den Füßen. Indes: Die Freude und das Wissen, von Gott erkannt, von Gott ergriffen, von Gott selbst, der unendlichen Liebe, geliebt zu werden, dies nicht nur im Allgemeinen, sondern im Besonderen, namentlich, gibt mir auch in diesen Tagen immer wieder Ruhe und innere Kraft. Wenn man einmal sein Leben auf diese Ebene gestellt hat, ist alles Gnade. Gereicht alles zum Nutzen, auch die Misserfolge, Undankbarkeiten, die Müdigkeit, die Irrtümer, die Demütigungen, die Widersprüche, die Leiden des Herzens und die Schmerzen des Leibes. 
Wiederum: Die Freude über all die kleinen Freuden, mit denen Gott uns unaufhörlich überschüttet und die wir allzu oft nicht beachten, bleibt für mich nicht nur in Tagen der Schwernisse stets Erbauung und Freude mit sehr hohem Stellenwert: der Strahl der Sonne, der Ruf des Vogels, die reine Luft des Waldes, der schimmernde Glanz des Schnees, der Tautropfen, der wie ein Diamant auf einer Blüte funkelt, das fröhliche Lachen unserer Enkel, weiß Gott, was noch! Sehr berührt und dankbar bin ich in diesen Tagen über die liebevolle Anteilnahme und Wegbegleitung im Gebet, durch Familienangehörige, Verwandte, Freunde, Ordensschwestern, insbesondere auch durch Verantwortliche und Angehörige aus unserer Bühler Pfarrei.
Andere entdecken und fühlen lassen, was sie Gutes an sich haben, werte ich als ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe, der wir alle Tage unseres irdischen Lebensweges bedürfen.
 
Bleibt behütet, gesund, gesegnet – und in treuer Verbundenheit widme ich allen Leserinnen und Lesern unseres Seniorenbriefes gerne einen frohen Segensgruß
Euer Hermann Seiler, der Dankbar-Unverzagte
  

Termine des Seniorenkreises Bühl

Mo. 08.06.2026
14:30
Zum Thema „Mit allen Sinnen Düfte erleben“
Unser Treffen findet am Montag, den 08. Juni ab 14.30 Uhr statt.
Bühl - Gemeindehaus
Bühl
Mo. 13.07.2026
14:30
Ausflug in das Kloster Maria Hilf in Bühl
Unser Treffen findet am Montag, den 13. Juli ab 14.30 Uhr statt.
Bühl - Gemeindehaus
Bühl